Die Partie begann mit hohem Druck der Gäste, die in den ersten 15 Minuten früh pressten. Doch Bienitz ließ sich davon nicht beeindrucken und löste sich immer wieder spielerisch aus dem Pressing. Mit zunehmender Spielzeit übernahm man mehr und mehr die Kontrolle, erspielte sich gute Chancen – die jedoch ungenutzt blieben.
Um die 30. Minute dann die große Gelegenheit zur Führung: Nach einem Foul im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Hagert trat an, scheiterte jedoch LVB-Keeper.
Auch nach der Pause bot sich dasselbe Bild. Bienitz bestimmte das Spiel, während die Gäste kaum offensiv in Erscheinung traten – doch ausgerechnet ihre erste nennenswerte Möglichkeit nutzten sie eiskalt zum 0:1. Bienitz zeigte Moral, ließ sich nicht beirren und drängte weiter nach vorn. LVB hatte Gelegenheiten, die Partie frühzeitig zu entscheiden, verpasste dies aber.
In der 87. Minute dann die Erlösung: Stumpfhauser traf zum hochverdienten 1:1. Doch die Freude währte nur kurz – praktisch mit dem Wiederanstoß nutzte LVB die Unordnung in der Bienitzer Defensive und erzielte das 1:2. Von diesem Schock erholte sich die Mannschaft nicht mehr, sodass man trotz starker Leistung unglücklich als Verlierer vom Platz ging. Selbst die Gäste gaben zu, dass der Sieg schmeichelhaft war.
Trainer P. Glöckner zog dennoch ein positives Fazit. Er bezeichnete die Vorstellung als die beste unter seiner Leitung und betonte, dass auf dieser Leistung aufgebaut werden müsse – auch wenn man am Ende für die ausgelassenen Chancen bitter bestraft wurde.
Alle weiteren Ergebnisse vom Wochenende findet ihr im Slide 3.

